Lucasfilm-Präsidentin Kathleen Kennedy verbereitet sich Berichten zufolge darauf, Ende 2025 zurückzutreten.
Laut Puck News plant die erfahrene Produzentin und Studioleiterin, in den Ruhestand zu gehen, wenn ihr derzeitiger Vertrag in diesem Jahr ausläuft. Dem Bericht zufolge hatte Kennedy bereits 2024 über einen Rücktritt nachgedacht, verschob diese Entscheidung jedoch. Während Variety unter Berufung auf anonyme Quellen diese Behauptungen als "reine Spekulation" abtut, hat The Hollywood Reporter die ursprüngliche Geschichte von Puck bestätigt.
Kennedy kam 2012 zu Lucasfilm, als George Lucas sie persönlich als Co-Vorsitzende auswählte, um bei der Leitung des Studios zu helfen. Nach Lucas' Abgang übernahm sie die Präsidentschaft und leitet seither alle kreativen Operationen von Star Wars.

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Während ihrer Amtszeit beaufsichtigte Kennedy die Produktion der Sequel-Trilogie (Episoden 7-9) und startete das Streaming-Zeitalter von Star Wars mit Serien wie The Mandalorian, The Book of Boba Fett, Andor, Ahsoka und Skeleton Crew. Während einige Filme wie Star Wars: Das Erwachen der Macht enorme Kassenerfolge erzielten, erwiesen sich andere wie Solo: A Star Wars Story als finanziell enttäuschend.
Obwohl nicht bestätigt, würde Kennedys potenzieller Abgang Fragen zu zahlreichen angekündigten Projekten aufwerfen, darunter Filme von James Mangold, Taika Waititi und Donald Glover, sowie Reys kommender eigenständiger Film, der sich noch in der Entwicklung befindet.
Die aktuelle Star-Wars-Produktionsliste umfasst den Spielfilm The Mandalorian & Grogu und Simon Kinbergs geplante Trilogie.
Bevor sie Lucasfilm leitete, war Kennedy Mitbegründerin von Amblin Entertainment zusammen mit Steven Spielberg und Frank Marshall. Sie produzierte zahlreiche ikonische Filme wie E.T., Jurassic Park und Zurück in die Zukunft und erhielt acht Oscar-Nominierungen für den Besten Film.